SQL-Browser
Mit dem SQL-Browser kannst du SQLite- und PostgreSQL-Datenbanken öffnen, ihre Schemata untersuchen und SQL-Anweisungen ausführen. Die Datenbanken werden direkt in deinem Webbrowser verarbeitet.
Bedienung
- Klicke oben auf das Ordnersymbol Datenbank öffnen.
- Wähle unter Datenbank aus Katalog laden eine Datenbank und gegebenenfalls eine ihrer angebotenen Dateien aus. Alternativ kannst du unter Datei öffnen eine Datei von deinem Gerät auswählen.
- Bestätige mit Öffnen. Die Datenbank erscheint in einem neuen Tab.
Über die Tabs kannst du zwischen mehreren geöffneten Datenbanken wechseln. Der Katalog richtet sich nach der ausgewählten Sprache. Weitere Beschreibungen und Downloads findest du in der Datenbanksammlung.
Jeder Datenbank-Tab enthält drei Bereiche:
- SQL. Gib eine SQL-Anweisung oder mehrere durch Semikolons getrennte Anweisungen ein und klicke auf Ausführen.
- Ergebnisse. Hier erscheinen die ausgeführten SQL-Anweisungen mit ihren Ergebnistabellen oder Fehlermeldungen. Neue Ergebnisse stehen oben. Mit dem Kreuz an einem Ergebnis entfernst du dessen Anzeige; Datenbankänderungen werden dadurch nicht rückgängig gemacht.
- Schema. Hier siehst du Tabellen und Spalten der geladenen Datenbank. Primärschlüssel sind unterstrichen, Fremdschlüssel mit einem Pfeil nach oben gekennzeichnet.
Die Bereiche lassen sich durch Ziehen ihrer Überschriften umordnen und an ihren Trennlinien in der Größe anpassen. Über Layout wechseln oben rechts kannst du für den aktiven Datenbank-Tab zwischen Desktop und Mobilansicht wählen. Daneben findest du die Sprachauswahl und den Wechsel zwischen hellem und dunklem Farbschema.
Du kannst mit SQL auch Daten verändern und Tabellen anlegen, etwa mit INSERT, UPDATE, DELETE oder CREATE TABLE. Diese Änderungen betreffen nur die geöffnete Sitzung. Der SQL-Browser bietet keine Funktion zum Speichern oder Exportieren der geänderten Datenbank. Die ursprüngliche Datei bleibt unverändert; beim Schließen des Datenbank-Tabs oder Neuladen der Seite gehen deine Änderungen, SQL-Eingaben und Ergebnisse verloren. Sichere SQL-Anweisungen, die du behalten möchtest, in einer eigenen Textdatei.
Eine laufende SQL-Ausführung kannst du mit Abbrechen beenden. Dabei wird die Datenbank auf ihren Anfangszustand zurückgesetzt; auch frühere Datenbankänderungen dieser Sitzung gehen dann verloren.
Unterstützte Datenbanken
Der SQL-Browser unterstützt die folgenden Dateiformate:
| Format | Dateiendung | Beschreibung |
|---|---|---|
| SQL-Skript | .sql |
Eine UTF-8-Textdatei mit Anweisungen wie CREATE TABLE und INSERT, die beim Öffnen eine Datenbank aufbauen. Unterstützt werden SQLite und PostgreSQL. Ohne Eskuel-Metadaten (siehe weiter unten) am Dateianfang wird das Skript als SQLite-Skript ausgeführt.
|
| SQLite-Datenbank | .sqlite, .sqlite3, .db, .db3, .s3db, .sl3 |
Eine binäre Datenbankdatei im SQLite-Dateiformat. |
| Eskuel-Datenbankpaket | .eskueldb |
Ein Paket mit einem SQLite- oder PostgreSQL-Initialisierungsskript oder einer SQLite-Datenbankdatei sowie Angaben zur Datenbank, ihrer Herkunft und Lizenzierung. Das Datenbanksystem ist im Paket festgelegt. Über Lizenzen neben dem Datenbanktitel kannst du die Paketinformationen einsehen. |
Eigene SQL-Skripte vorbereiten
Du kannst ein SQL-Skript in einem Texteditor schreiben und als UTF-8-Datei mit der Endung .sql speichern. Ein PostgreSQL-Skript benötigt am Dateianfang beide Eskuel-Kommentarzeilen für das Datenbanksystem und dessen Mindestversion. Zum Beispiel:
-- eskuel:system=postgresql
-- eskuel:systemMinVersion=14.0.0
CREATE TABLE notiz (id INTEGER PRIMARY KEY, text TEXT);
INSERT INTO notiz VALUES (1, 'Hallo!');
Öffne die gespeicherte Datei im SQL-Browser. Anschließend kannst du mit SELECT * FROM notiz ihren Inhalt abfragen. Für SQLite kannst du die beiden Kommentarzeilen weglassen oder ausdrücklich system=sqlite und systemMinVersion=3.0.0 angeben. Die Mindestversion muss zur verwendeten SQL-Syntax passen; benötigt das Skript eine neuere Version als die verfügbare Datenbank-Engine, wird es beim Öffnen abgelehnt.